Freundschaft am Mittagstisch

3. März 2021, von Barbara Streule-Wachter
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Das Fiorino Waldkirch bietet zusammen mit der Schulgemeinde einen betreuten Mittagstisch an. Dort treffen Colin, 12, und Marlon, 9, regelmässig aufeinander. Wie erleben sie die gemeinsame Mittagszeit, in der es nicht nur um eine gesunde Mahlzeit geht? Ich habe nachgefragt.

 

Seit wann besucht ihr den Mittagstisch?

Colin: Seit acht Jahren.

Marlon: Ich bin seit sechs Jahren dabei.

 

Wie läuft das genau ab?

Marlon: Als erstes waschen wir uns die Hände. Dann begrüssen wir die Betreuer*innen und setzen uns hin. Normalerweise dürfen wir selber schöpfen. Aktuell machen sie das. Wegen Corona.

Colin: Nach dem Essen waschen wir uns und dürfen anschliessend im Bewegungsraum herumtoben, etwas spielen oder basteln. Oder wir machen unsere Hausaufgaben.

 

Gibt es noch andere Regeln für das gemeinsame Mittagessen?

Marlon: Ja, wir dürfen nicht zu laut miteinander reden.

Colin: Wir haben die Regeln sogar unterschrieben. Auch die Konsequenzen für den Fall, dass wir uns nicht daranhalten, durften wir selber bestimmen. Das ist cool.

 

Was war eurer schönstes Erlebnis?

Colin: Dass wir uns kennengelernt haben.

Marlon: Wir sind jetzt Freunde.

Colin: Auch den Bewegungsraum finden wir toll.

Marlon: Oder wenn wir Filme auf unsere eigene Art nachspielen können. Flash zum Beispiel. Das macht Spass.

 

Wie soll ein Kind sein, das den Mittagstisch besuchen möchte?

Colin: Es soll lieb sei zu anderen Kindern.

Marlon: Man muss auch andere Kinder mitspielen lassen. Manchmal muss man aber auch akzeptieren, wenn zwei alleine etwas machen möchten.

 

Könnt ihr den Mittagstisch weiterempfehlen?

Marlon: Der Mittagstisch ist eine tolle Sache. 

Colin: Ja, das stimmt. Es lohnt sich, vorbeizukommen. 

Barbara Streule-Wachter

Krippenleiterin Fiorino Waldkirch und mit viel Herzblut am Mittagstisch dabei

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